Hotel Boutique La Almunia del Valle

Alhambra und die Nasridenpaläste

„Die Rote“, Al-Ḥamrā, ist zweifelsohne eines der beeindruckendsten und schönsten Beispiele der islamischen Architektur weltweit.

Der Glanz der Nasridenzeit: Ein Schloss und eine Burg, ein königlicher Palast und eine höfische Stadt, Juwel der maurischen Architektur und seit 1984 Weltkulturerbe.

Die Alhambra kann ganz grob in zwei voneinander abgrenzbare Bereiche geteilt werden:

  • Der offen zugängliche Teil mit dem San Francisco Kloster und dem Palast König Karls des Fünften, für die Sie keine Eintrittskarte benötigen.
  • Der monumentale Teil mit den Nasridenpalästen, der Alcazaba, dem Partail Garten, den Generalife Gärten und dem Generalife selbst. Wir raten Ihnen unbedingt, ihr Ticket für diesen Teil im voraus und online zu reservieren – die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas.

Wege zur Alhambra:

Sie können vom Zentrum direkt bis zur Alhambra mit dem öffentlichen Bus (Linien C3 und C4) oder mit unserem Privatauto fahren und auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz parken.
Oder, und das raten wir, Sie gehen vom Zentrum zu Fuss:
Der erste Fussweg führt von der Plaza Nueva über die Straße Cuesta de Gomérez durch den Wald und das Granatapfeltor (Puerta de las Granadas) und, weiter oben, das Tor der Gerechtigkeit (Puerta de la Justicia).
Der zweite, ebenfalls sehr schöne, Fussweg führt über die Cuesta del Rey Chico (Strasse des kleinen Königs), auch bekannt als Cuesta de los Chinos (Strasse der Kieselsteine), am linken Ufer des Darro-Flusses, zum Paseo de los Tristes (Straße der Trauernden). Die Straße verläuft zwischen den Mauern der Zitadelle und der typischen Vegetation des Hügels und endet am Mimbre Platz.

In der Alhambra:

In der Alcazaba (Zitadelle), die gemeinsam mit den Torres Bermejas (Rote Türme) den ältesten Teil der Alhambra bilden, sollten Sie sich die Zeit nehmen und zum einen den wunderschönen Blick auf Granada und die Flussebene geniessen und zum anderen die defensive Organisation der Palast-Stadt auf sich wirken lassen.

Was nun die Nasridenpaläste betrifft, beschränken wir uns an dieser Stelle auf drei Highlights: den Mexuar (arab. Verwaltungstrakt), in dem der Monarch seinen Rat versammelte und Audienzen gab; den Comares-Palast oder Myrtenhofkomplex, in dem der Monarch residierte und der Löwenpalast, in dem die Privatgemächer der königlichen Familie untergebracht waren und der eine Meisterleistung der Nasridenkunst darstellt, die hier unvergleichliche Schönheit und Harmonie erreicht.

Über die Partal-Gärten kommen Sie zum „Turm der Gefangenen Frau“ und zum Infantinnenturm, von wo eine schöne Promenade zu den Generalife-Gärten und zum Generalife selbst führt. Dort dürfen Sie sich auf keinen Fall den Patio de la Acequia (Hof des Bewässerungskanals) und den Zypressenhof entgehen lassen. Der Name des Hofes stammt von den alten Zypressen, die auf den Veranden stehen und von denen die Zypresse der Sultanin (Ciprés de la Sultana) die bedeutendste ist. Der Legende nach, traf sich die Gemahlin Boabdils hier mit einem Angehörigen der Abencerrajes-Familie, was letztendlich zur Enthauptungen der Männer dieser Familie führte. Unbedingt sehenswert ist auch die „Escalera del Agua“, die Wassertreppe, die noch original aus arabischer Zeit stammt.

Bevor Sie den Generalife verlassen, sollten Sie ausserdem den wundervollen Blick vom Aussichtspunkt des südlichen Pavillons geniessen.

Die offizielle Alhambra-Website ist bisher leider nur auf Englisch und Spanisch online. Aber im Internet finden Sie eine Vielzahl von Websites, die Sie in die Geschichte dieses grossartigen Bauwerks einführen.

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